Wie reße ich die Generation Z in meinen Bann? Beitragsbild

Wie ziehe ich die Generation Z in meinen Bann?

Keine Zielgruppe spaltet derzeit so viele Meinungen des Marketing-Diskurs, wie die „Gen Z“. Unzählige Marketer aus verschiedensten Branchen, sowohl im altmodischen als auch im Online-Bereich, beschäftigen sich längst mit drei zentralen Fragen:

Wie tickt die Generation Z?

Worauf legt sie besonders wert?

Und wie kann Gen Z am besten angesprochen werden?

Es gibt zahlreiche Studien und Umfragen, wo genau diese Fragen analysiert und ausgewertet wurden. Dabei wurden ebenfalls das Kaufverhalten sowie die Kommunikationskanäle der jungen Menschen genauestens untersucht, um erfolgreiche Marketing-Strategien für das neue Jahrzehnt zu entwickeln. Jedes Unternehmen, das jetzt schläft, verliert wertvolle Zeit das neue Entwicklungsstadium des Menschen kennenzulernen.

Wieso das Ganze eigentlich?

Unter dem Begriff Gen Z, auch genannt Post-Millennials oder auch Digital Natives 2,0, wird die Generation definiert, die in und zwischen den Jahren 1995 und 2010 geboren sind (je nach Definition).

Nur warum sollten sich jetzt Unternehmen auf diese spezielle Gruppe junger Menschen fokussieren?

Ganz einfach erklärt: Laut einer Studie der OC&C stellt in spätestens einem Jahrzehnt die Generation Z vermutlich die größte Konsumentengruppe weltweit dar.

Was will die Gen Z?

Inzwischen dürfte es wohl kein Geheimnis mehr sein, dass die Gen Z einen monströsen Drang nach Individualität, freier Entfaltung und Veränderung haben.

Es zeichnet sie aus, dass sie sich, anders als bei den meisten Vorfahren, vermehrt über den Klimaschutz, Nachhaltigkeit und auch Themen wie psychische Krankheiten einsetzten.

Und gerade das ist von sehr großer Bedeutung, wenn es um Konsum geht.

Politisches Engagement und die Einflussnahme in den aktuellen Geschehnissen lassen sich Gen Z keineswegs entgehen, es gilt sogar als sehr prägende Eigenschaft für die Generation.

Seit den 2010er Jahren sind Youtuber und Influencer zu wichtigen Identifikationspersonen avanciert und gelten oftmals als Stimme der Generation.

Egal ob in Linz, Wien oder sogar in Washington DC, man sieht immer noch umweltbegeisterte Jugendliche herumstolzieren mit ihren selbst bemalten Schildern, die auffordern zum Müll wegschmeißen und die „Rettet die Schildkröten“

Micro-Influencer

Aufgrund des enormen Einflusses, die sich die jungen Leute verschafft haben, werden sie auch gezielt für die Vermarkung von Produkten gebucht. Dies ist meist auf Instagram zu beobachten und mittlerweile werden auch sogenannte Micro-Influencer mit verhältnismäßig kleiner Reichweiter von Unternehmen gebucht.

Potenzial für Unternehmen

Dass es kein Geheimnis mehr ist, dass Social Media Plattformen wie Instagram, Facebook, Whatsapp, Youtube und Tiktok im Alltag der Generation Z zu einer Selbstverständlichkeit geworden ist und nicht einmal im Traum wegzudenken sind ist klar. Und der Grund dafür ist auch ganz leicht: Die Gen Z ist die erste Generation, die fast vollständig in der digitalen Welt aufwächst bzw. aufwachsen wird. Wenig überraschend also, dass der Großteil der Nutzer der Social Media Plattformen aus der Generation Z besteht.

Die perfekte Gen Z Werbung

Die wichtigste Regel: Interaktion statt Pop-Ups, Pop-Ups werden von den Jugendlichen selten nicht als aufdringlich und nervig abgestempelt. Wo sie allerdings keinesfalls negativ eingestellt sind, sind Mobile-Reward-Videos und Pre-Rolls. Reward-Videos dienen dem Zweck, dem Konsumenten Belohnungen in Aussicht zu stellen, sofern sie sich die Zeit nehmen und sich den Werbeclip ansehen. Pre-Rolls sind jene Werbeformate, die unmittelbar vor dem aufgerufenen Video platziert werden, um noch mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da dies ebenfalls als aufdringlich und nervig wirken könnte. Gut ist es, wenn man sich dazu entscheidet ein Pre-Roll zu benutzen, es nach einem Zeitintervall überspringbar zu schalten.

Bereits innerhalb der ersten Sekunde, genauer gesagt nach 0,5 Sekunden, überspringt die Gen Z jegliche Werbespots. Daher ist es umso wichtiger, dass die Werbung inhaltlich knapp und aussagekräftig ist. Das Design spielt dabei aber auch eine wesentliche Rolle. Die Generation Z ist äußerst designbewusst, Ästhetik und leicht konsumierbarer Content zusammengefügt mit Musik und man hat die Gen Z in den Bann gezogen.

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